Up In The Air

 

George Clooney legt hier mal wieder Kino vom Feinsten vor.

"Up in the Air" ist einerseits der Film zur Wirtschaftskrise, nimmt die Kälte des immer noch grassierenden Turbokapitalismus aufs Korn, und dabei gleichzeitig eine wunderbar menschelnde Komödie.

Ryan Bingham (George Clooney) lebt davon , andere zu entlassen. Er wird gerufen, wenn Firmen ihre Belegschaft dezimieren wollen und bringt den Gefeuerten mit perfider Logik bei, dass sie eigentlich echte Glückspilze sind. Billy ist gut und er ist gefragt. Für seinen Job reist er quer durch die USA, er genießt das Leben in Luxushotels und First-Class-Lounges - bis eine ehrgeizige Newcomerin seinen Job und seinen Lebensstil mit neuen Methoden in Gefahr bringt.

 

Die Rolle des charmanten, eloquenten Karrierehenkers passt Clooney wie angegossen. Hier kann er glänzen, als souveräner Manager genauso wie als schmollender Junge, als ihm sein Spielzeug geklaut wird.

Der Rest der Besetzung macht seinen Job ebenfalls gut, aber besonders erwähnen muss man schon Regisseur Jason Reitman.

Nach "Thank you for smoking" und "Juno" ist er nun endgültig der herrschende Meister der intelligenten Komödie.

 

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