Lieber verliebt
Nach einem Seitensprung ihres Mannes lässt Sandy ihr geordnetes Vorstadtleben hinter sich und zieht mit ihren Kinder nach New York. Die Umstellung auf das turbulente Leben ist schnell vollzogen, ein Job und ebenso ein paar Freundinnen finden sich fast von selbst. Zeit, das brachliegende Liebesleben zu reaktivieren. Ein paar Dates sind schnell arrangiert und der nette Coffeeshop-Angestellte Aram erweist sich als fähiger Babysitter, den auch die Kinder mögen. Die Rendezvous mit den männlichen New Yorker Singles entwickeln sich allerdings zu ziemlichen Katatsrophen. Und so wird Aram ganz allmählich zum Mann in Sandys Leben und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie an ihm noch andere Qualitäten entwickelt. Wenn da nur nicht der Altersunterschied wäre. Nicht nur ihre Freunde haben Zweifel, ob diese Affäre eine Zukunft hat.
"Lieber verliebt" ist eine ungewöhnliche Romantikkomödie. Gar nicht so sehr wegen des thematisierten Altersunterschieds, der sich zumindest optisch nicht allzu stark bemerkbar macht.
Erstaunlicher ist schon, dass hier einmal die Frau die Hosen anhat. Sandy (Catherine Zeta-Jones) steht fest im Leben, während Aram (Justin Bartha) noch gar nicht so recht weiß, was er will. Allein deswegen fällt auch das Finale des Films nicht wie gewohnt statt, wirkt allerdings auch wie aus einem anderen Film.
Das war es aber auch schon mit den Auffälligkeiten. Ansonsten bleibt "Lieber verliebt" den Genreformeln treu, die Optik ist geleckt, Nebenfiguren entwickeln kaum Profil.
Für einen netten DVD-Abend aureichend.