Armored

Rasanter B-Action-Krimi. Ohne große Längen in stylischem Schmuddellook inszeniert. Die Action ist dabei eher bodenständig, nicht over the-top á la "Con Air". Umso mehr können die Darsteller glänzen. Die müssen zwar keine komplexen Aufgaben meistern, werden aber nicht zu Abziehbildern. Solides Genrekino eben.

Stören tun nur die zahlreichen Logiklücken der Story. Es wird klar, das die Macher in ihre zentrale Idee verliebt waren: Der Held isoliert in einem gepanzertem Truck, umzingelt von gnadenlosen Gegnern. Dem Konzept mussten dann alle Handlungswendungen unterworfen werden. So wird der Actionkrimi streckenweise fast zum Kammerspiel. Damit erinnert er natürlich an Kinoklassiker der Siebziger, die sich ebenfalls nicht auf technische Mätchen verliessen, sondern zuallererst ihre Protagonisten aufeinander hetzten.So klever wie seine Vorbilder ist "Armored" aber dann leider doch nicht. Mit etwas mehr Aufwand hätte da deutlich mehr draus werden können. Aber der Neustart der "Predator"-Reihe ist in den Händen von Regisseur Nimrod Antal durchaus gut aufgehoben.

 

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