Deja Vu
DIE STORY:
Ein Fähre über den Missisippi explodiert durch einen Terroranschlag. Für die Polizei beginnt eine akribische Spurensuche, denn die Drahtzieher sind unbekannt.
Detective Doug Carlin (Denzel Washington) interessiert sich aber besonders für ein Opfer, das offenbar schon Stunden vor dem Anschlag starb. Hilfe bekommt er von einer mysteriösen Spezialeinheit, die über die neueste Technik verfügt. Mit massiver Rechnerpower können sie jeden beliebigen Ort observieren - und zwar vier Tage in der Vergangenheit. Carlin muss ihnen nur mitteilen, wo sie genauer hinschauen sollen. Denn sie haben immer nur eine Chance.
Carlin glaubt seinen Augen kaum, als er sein Anschlagsopfer (Paula Patton) in den Überwachungsbildern lebendig vor ihm steht. Scheinbar hilflos muss er mit ansehen, wie sie ihrem sicheren Tod entgegengeht. Aber so machtlos ist er vielleicht doch nicht.
DER KICK:
Im Prinzip ist Deja Vu eine Mischung aus Krimi, Lovestory und Science Fiction.
Die Macher beharren darauf, dass ihre Ideen über Zeitreisen von renommierten Wissenschaftler unterstützt werden. Als Zuschauer muss man dennoch eine gehörige Portion Fantasie oder Gutgläubigkeit mitbringen. Aber auch Denzel Washington schlägt sich augenzwinkernd auf die Seite der Skeptiker und verpasst der Geschichte ein bißchen Humor. Kritiker merkten an, dass auch die TV-Serie „Sieben Tage" eine ähnliche Grundidee hat. Aber die sieht natürlich nicht annährend so gut aus. Für Jerry Bruckheimer und Tony Scott typisch ist die Action in Deja Vu exzellent, egal ob Verfolgungsjagden oder Explosionen.