Das Omen 666

Fox                       110 Minuten                          Ab 16

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Damien ist ein Problemkind der ganz besonderen Art. Im Remake des Horrorklassikers „Das Omen“ aus den 70ern soll er als Sohn des Teufels den Weltuntergang einläuten. Wer sich ihm dabei in den Weg stellt, muss mit einem unangenehmen vorzeitigen Ende rechnen.

 

DIE STORY

Am 6.6. um 6 Uhr werden in Rom zwei Kinder geboren. Der Sohn des US-Beamten Robert Thorn (Liev Schreiber) stirbt jedoch gleich nach der Geburt und um seiner Frau (Julia Stiles) den Schock zu ersparen adoptiert er heimlich das zweite Kind. Kurz darauf nimmt Thorns Karriere an Fahrt auf. Nach dem tragischen Tod seines Vorgängers, bei dem eine kaputte Handbremse und etliche Liter Benzin eine wichtige Rolle spielen, wird Thorn neuer US-Botschafter in England, samt standesgemäßem Landsitz. Das Familienglück scheint perfekt. Der Sprößling Damien ist allerdings ein außergewöhnliches Kind. Tiere flippen in seiner Nähe aus, er kriegt Tobsuchtsanfälle wenn er in die Kirche soll – und merkwürdige Todesfälle in seiner Nähe häufen sich. Aber auch das bizarre Ableben des Kindermädchens unterbricht das Familienglück nur kurz, denn mit Mrs. Baylock (Mia Farrow) ist eine resolute Nachfolgerin schnell gefunden.

Als ein Priester (Pete Postlethwaite) Thorn warnt,  dass Damien der Sohn des Teufels ist, ist der zunächst mehr als skeptisch. Aber der Priester weiss erstaunlich viele Details über Damiens Geburt und sein überraschender Tod gibt Thorn schon zu denken.

 

DIE STARS

Im Original war es noch Gregory Peck, hier muß sich Liev Schreiber aus „Der Manchurian Kandidat“ mit der Ausgeburt der Hölle herumplagen. Und er bekommt es zusätzlich mit Mia Farrow als dämonischem Kindermädchen zu tun. Ironie des Schicksals oder ein cleverer Schachzug der Produzenten ? Schließlich war sie in „Rosemaries Baby“ selbst mit einem Sprößling des Teufels gesegnet.

Daneben muss Julia Stiles („Die Bourne Verschwörung“) als Damiens unwissende Stiefmutter zwangsläufig blass aussehen. In Nebenrollen tummeln sich ein paar renommierte britischen Darsteller von Pete Postlethwaite („Der ewige Gärtner“) über Michael Gambon („ Harry Potter und der Feuerkelch“) bis David Thewlis („Königreich des Himmels“).

 

DER KICK

Nachdem das Original inzwischen ein bisschen Staub angesetzt hat, ist eine Modernisierung absolut gerechtfertigt. Die Neuauflage ist dabei düsterer und in den wenigen Actionszenen auch zeitgemäß rasanter, wobei allerdings viele Szenen 1:1 übernommen wurden. Wirklich neue Ideen sind Mangelware, Wer die klassische Vorlage noch nicht oder nicht mehr kennt, dem dürfte aber auch die Neuauflage eine angenehme Gänsehaut verpassen.

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