Cars

Buena Vista                     116 Minuten                FSK: ohne Altersbeschränkung

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DIE STORY

Lightning McQueen ist der Shooting-Star der Rennszene beim renommierten Piston Cup. Beim Finale landen aber gleich drei Wagen auf dem ersten Platz – neben Lightning auch der alte Champion The King und der ewige Herausforderer Chick Hicks.

Deshalb soll in einer Woche in Kalifornien ein Entscheidungsrennen stattfinden.

Auf dem Weg dorthin rollt der kleine rote Rennwagen versehentlich aus dem Transport-LKW und strandet im abgelegenen Radiator Springs. Er möchte so schnell wie möglich wieder weg schließlich warten Ruhm und Geld auf ihn, aber erstmal wird Lightning dazu verdonnert, die Hauptstraße des Orts zu reparieren, die er bei seiner nächtlichen Bruchlandung demoliert hat. Und mit dem alten Polizeiwagen Doc Hudson sollte er sich besser nicht anlegen. Dabei geben sich die anderen Dorfbewohner alle Mühe, ihm den Aufenthalt angenehm zu gestalten, so etwa die hübsche Porsche-Dame Sally Carrera und der klapprige Abschleppwagen Mater. Denn durch Lightning ist endlich mal was los im Ort, der seit dem Bau einer Umgehungsstraße immer mehr in Vergessenheit gerät und verfällt.  

 

DIE STARS

In der Originalfassung sind Hollywood-Stars wie Owen Wilson, Michael Keaton und sogar Paul Newman zu hören.

Die deutsche Version ist in der ersten Reihe mit Daniel Brühl , Rick Kavanian und Friedrich Schönfelder auch prominent besetzt. In Nebenrollen dürfen sich dagegen Synchronamateure wie Niki Lauda, Michael Schumacher und Franzi van Almsick oder C-Promis wie Cora Schumacher verewigen.

 

DER KICK

Cars strotzt nur so vor automobilen Gags und Andeutungen, von kleinen fliegenden VW-Käfern bis zu bräsigen Traktorenherden. Die Optik ist dabei einerseits quietschbunt, und gleichzeitig atemberaubend real. Die Rennszenen sind packend, und die Naturaufnahmen annähernd photorealistisch. Dass die automobilen Darsteller dabei weitgehend rollenden Klischees entsprechen, wie der heiße Porsche und die ferrariverrückten Italiener war wohl nicht zu vermeiden, wenn man in einer ausschließlich von Autos bevölkerten Welt den Figuren trotz der begrenzten Mimik Leben einhauchen will.

Kleiner Wermutstropfen ist für Erwachsene die etwas zu berechenbare Handlung und die aufdringliche Morallektion über den Wert von Freundschaft und Loyalität.

Für kleinere Zuschauer könnte dagegen die Filmlänge von 116 Minuten eine echte Geduldsprobe werden. Cars ist bei allem technischen Fortschritt kein Meisterstück wie Toy Story oder Findet Nemo. Viel Spaß macht die verrückte Autoshow trotzdem.

 

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