Same Same But Different

Same Same But Different

 

Der Rucksacktourist Ben tobt sich in Südostasien aus auf der Suche nach Freiheit, Abenteuer und dem Sinn des Lebens. Im kambodschanischen Nachleben trifft er die junge Prostituierte Sreykeo. Sie ist anders als die anderen Barmädchen und er wohl auch anders als die üblichen "Kunden" und so bleiben die beiden für die Dauer des Urlaubs zusammen. So wird aus dem Geschäft eine Affäre - und dann Liebe. Aber ihre Kultur erweist sich doch als ein nicht zu unterschätzendes Hindernis. Will sie ihn nur als vermeintlich wohlhabenden Versorger. Ihre Familie zumindest hält entgegen der angeblichen typisch asiatischen Zurückhaltung mit Forderungen nicht hinter dem Berg Denoch bleiben sie in Kontakt, auch als Ben nach Deutschland zurückkehrt. Die bislang angestrebte Karriere erscheint im jetzt aber viel weniger verlockend. In Gedanken ist er ständig bei Sreykeo. Aber ihre Liebe wird auf eine große Probe gestellt, als sie ihm erklärt, dass sie HIV-positiv ist.

 

Dass diese Lovestory auf einer wahren Geschichte beruht , macht einen großen Teil ihre Reizes aus. Dazu passt die ruhige Erzählweise und die authentische Umgebung. Detlev Buck hat unter schwierigen Bedingungen auch in Kambodscha selbst gedreht, wobei er weder Armut noch Prostituition, zwei der Hauptprobleme im Film voyeristisch zur Schau stellt. David Kross, der bereits in Bucks "Knallhart" überzeugte und in "Der Vorleser" auch internationale für Aufsehen sorgte, spielt auch hier angenehm zurückhaltend, ebenso wie seine Partnerin Apinya Sakuljaroensuk.

Auch wenns kitschig klingt, "Same Same But Different" ist ein wunderbarer Film über die Kraft der Liebe, die alle Schranken überwindet.

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