Das Leben, Lieben und Leiden von hoffnungsvollen Nachwuchskünstlern an einer New Yorker Hochschule. Das Remake von "Fame" hält sich genau an die Formel des Originals.
Fast 30 Jahre ist es her, das "Fame" ein Riesenhit in den Kinos war. Nicht nur die Zuschauer waren begeistert, es hagelte auch Preise, darunter auch einen Oscar. Dabei waren alle Darsteller vorher komplette Nobodys. Bei einem Film über Nobodys, die sich profilieren wollen, natürlich kein Nachteil. Dafür war Regisseur Alan Parker schon vorher ein Star.
Das ist beim Remake anders: Kevin Tancharoen hat bisher nur Musikvideos gedreht, darunter auch Liveshows mit Britney Spears.
Davon versteht er was, und das sieht man auch. Mit spannenden Geschichten hat er es dagegen nicht so. Sämtliche Probleme wirken aufgesetzt, wie die Sorgen einer klassischen Pianistin, deren Eltern Popmusik mit schon fast religiösem Fanatismus ablehnen. Und die Menge der angeschnittenen Problemchen verhindert zusätzlich das man mit den Darstellern mitfiebert.
Da ist jede Castingshow fesselnder. Zwar ist das "Fame"-Remake nicht so kitschig wie "Highschool-Musical", aber auch nicht wirklich überzeugend.